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Nachholbedarf bei Lebensmittel-Beschaffung im eigenen Wirkungsbereich der Regierung

FPÖ-Parlamentarier Kainz: "Nur wenig klare Angaben zu saisonalem und Bio-Anteil der Verpflegung in den einzelnen Ministerien."

„Ende September habe ich eine Sammelanfrage betreffend 'Beschaffung der Lebensmittel im Verantwortungsbereich der einzelnen Bundesministerien' eingebracht. Die Mehrheit der Bundesministerien verfügt über gastronomische Einrichtungen im Sinne meiner Anfrage, wobei laut der Beantwortungen durch die einzelnen Minister die Spezifikationen für die Beschaffung von Lebensmitteln laut dem Österreichischen Aktionsplan zur nachhaltigen Beschaffung (NaBe-Aktionsplan) weitgehend eingehalten werden. Dennoch gibt es unter den einzelnen Ministerien starke Unterschiede, was den Grad der Verwendung von regionalen Produkten angeht“, berichtete heute, Donnerstag, der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Alois Kainz.

Ausgerechnet Gewessler-Ministerium fällt negativ auf

„Viele der Ministerien konnten gar nicht eindeutig in Prozenten angeben, wie hoch der saisonale sowie der Bio-Anteil der Lebensmittel ist, meinten jedoch, sie wären bemüht, diese zu erhöhen. Klar ist, dass massiver Nachholbedarf besteht! Ganz besonders fällt das beim von der grünen Ministerin Leonore Gewessler geführten "Klimaschutzministerium" auf, in dem der Anteil an regionalen Produkten aktuell nur bei ungefähr 25 Prozent und der Bio-Anteil nur bei rund zehn Prozent liegt. Das Fleisch wird überhaupt aus der Europäischen Union bezogen, Bio gibt es schon gar nicht! Gerade bei dem grün-geführten Ministerium erwarten sich die Menschen in unserem Land bei der Verwendung von Lebensmitteln einen höheren Anteil regionaler Produkte. Keine Regionalität bedeutet nämlich auch automatisch, dass die Produkte von woanders bezogen werden müssen – gerade hier kommt es dann durch längere Lieferrouten auch zu einem vermehrten CO2-Ausstoß, der unsere Umwelt belastet“, kritisierte Kainz.


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