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27. Mai 2024 | Medien

Kulturberichterstattung am Küniglberg ist jenseitig

FPÖ-Mediensprecher Hafenecker zu Festwochen-Eröffnung: "Mit ORF-Haushaltsabgabe werden neuerdings auch Gewaltaufrufe und Liebeserklärung an die Grünen finanziert!"

FPÖ-Mediensprecher und Generalsekretär Christian Hafenecker.

Foto: FPÖ

„Was sich der ORF alles so einfallen lässt…“ Unter dieses Motto könnte man die Kulturberichterstattung des ORF der letzten Tage zusammenfassen, meinte heute, Montag, FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker. Die Übertragung der Eröffnung der Wiener Festwochen sowie die heutige Berichterstattung über einen Festwochen-Beitrag vom Wochenende sei jedenfalls maximal verstörend: „Die durch die ORF-Zwangsabgabe kassierten Gelder wurden für Gewaltaufrufe und eine Liebeserklärung für die Grünen eingesetzt. Damit muss endlich Schluss sein!“

"Ich töte euch alle, ich bring' euch alle um"

Bei der Festwochen-Eröffnung landete die der breiten Öffentlichkeit großteils unbekannte Band „Bipolar Feminen“ mit einem Gewaltaufruf in die Wohnzimmer der Österreicher. Die Frontsängerin drohte in einem ihrer Songs wörtlich: „Ich töte euch alle, ich bring euch alle um. Vielleicht häng ich euch auf, vielleicht stech ich euch in den Bauch.“ Hafenecker: „Das politische System beklagt immer wieder die Aggressivität in der Sprache und in der politischen Auseinandersetzung und fordert immer wieder eine Mäßigung aller Akteure. So einen Aufruf im ORF-Hauptabend zu übertragen, dafür fehlt mir jegliches Verständnis“, kritisierte der FPÖ-Mediensprecher.

Grüner Anschober "einer der beliebtesten Politiker Österreichs"

Ganz im Zeichen der Liebe und Zuneigung wiederum stand der heutige Nachbericht im „Ö1-Morgenjournal“ über die Festwochen-Produktion „Wiener Prozesse“, bei dem stundenlang ein Prozess über die Corona-Maßnahmen künstlerisch aufbereitet wurde und bei dem auch der frühere grüne Gesundheitsminister Rudolf Anschober mitspielte. Die Ö1-Redakteurin hatte für den aus freiheitlicher Sicht gescheiterten Minister aber nur lobende Worte übrig. Wörtlich sagte sie: „Der damalige Gesundheitsminister Rudi Anschober, einer der beliebtesten Politiker Österreichs, hatte für begangene Fehler und Chaos Personalmangel ins Treffen geführt.“ Hafenecker: „Jetzt macht der ORF schon offen Werbung für die Grünen – und das mitten in den Nachrichten. So etwas darf einfach nicht sein und würde einem Faktencheck wohl auch nicht standhalten. Fragen Sie die Opfer des Corona-Wahnsinns, die vielen eingesperrten und schikanierten Österreicher über ihre Einschätzung zu Herrn Anschober. Ich denke, da wird vom in den Augen der ORF-Redakteurin so beliebten Politiker nicht viel übrigbleiben.“

Öffentlich-rechtlicher ORF kann nicht PR-Agentur der Grünen sein

„Mir ist schon klar, dass die Grünen nach ihrem Skandal rund um ihre EU-Kandidatin Lena Schilling Unterstützung brauchen – aber der ORF darf sie nicht liefern. Das widerspricht dem Objektivitätsgebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“, so Hafenecker.


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